Waffen Kruschitz

Geschichte

Der Name Kruschitz ist bereits seit vielen Generationen mit dem Büchsenmacherhandwerk verbunden.

1927 gründete mein Urgroßvater, Karl Martin Kruschitz, in Ferlach seinen Meisterbetrieb. Mein Großvater, Martin Kruschitz, übersiedelte nach Wien, wo er 1938 ein Geschäft im 9. Bezirk eröffnete. Mein Vater, Ludwig Kruschitz, übernahm nach dem Tod seines Vaters den Ferlacher Betrieb noch während der Ausbildung zum Büchsenmacher. In dieser Zeit fertigte er die Läufe für beinahe alle Ferlacher Büchsenmacherbetriebe. 1974 eröffnete er dann am Wiener Franziskanerplatz, im 1. Bezirk, sein Geschäft, welches 1981 an den heutigen Standort im 3. Bezirk, Rennweg 83, verlegt wurde.

Ich durfte 1988 (mit 14 Jahren) meine Ausbildung als Büchsenmacher und Waffentechniker an der HTL- Ferlach beginnen und schloss diese 1993 mit der Matura ab. 1998 wurde mir unter anderem auch deshalb auch vom österreichischen Wirtschaftsministerium die Standesbezeichnung „Ingenieur“ verliehen. Nach meinem Grundwehrdienst im Klagenfurter JgB. 25 kehrte ich an die Ferlacher Fachschule zurück und wurde noch drei Jahre zum Graveur ausgebildet.

Parallel zur Schulausbildung arbeitete ich schon als Büchsenmacher bei der Fa. Koschat in Ferlach in der Jagdwaffenproduktion und absolvierte Praktika bei Steyr Mannlicher und bei einigen Waffenhandelsunternehmen.
Seit 1996 unterstützte ich meinen Vater im Betrieb in Wien, 1999 machte ich mich selbstständig.

Neben der schulischen Ausbildung absolvierte ich die Jagdprüfung der Kärntner Jägerschaft und erhielt 1992 meine erste Jagdkarte.
Die Leidenschaft zur Jagd ist eine der Triebfedern und Inspiration meiner Arbeit. Als geprüfter Schweißhundeführer (Bayerischer Gebirgsschweißhund) bietet sich mir so auch die Möglichkeit, Neuigkeiten am Waffen- und Zubehörmarkt in der harten Jagdpraxis zu testen.
Ebenfalls sammle ich seit meiner Ausbildung historische Schusswaffen und besuchte regelmäßig die angebotenen Schießwettbewerbe mit dem „Werndl“- Gewehr

Mein schulischer und beruflicher Werdegang, mein Engagement in der Jagd und meine Sammlerkenntnisse sind wohl auch der Grund dafür, daß ich von Dezember 2007 bis Juni 2017 die Möglichkeit bekommen habe mein Wissen als so genannter „Experte für Jagd-, Sport- und Sammlerwaffen“ im Dorotheum einzubringen

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